Dienstplan konkret

Orga-Nr.:
839072
Dauer:
2 Tag(e)
Termin:
23.09. - 24.09.2019
Ort:
Hannover

Programmbeschreibung:

Der Arbeitgeber hat die Arbeitszeit menschengerecht zu gestalten. Arbeit darf nicht krank machen! Erwerbstätigkeit und Privatleben müssen vereinbar sein. Das sollten die zentralen Ziele jeder Beschäftigtenvertretung für die Gestaltung der Arbeitszeit sein.

Dafür haben Betriebs- und Personalräte ein starkes Mitbestimmungsrecht. Die Mitbestimmung beschränkt sich nicht auf ein Veto-Recht zum Dienstplanentwurf des Arbeitgebers, sondern ist Gestaltungsrecht. Mitbestimmung fängt deshalb nicht bei der Prüfung von Dienstplänen an, sondern bei ihrer Erstellung.

Welche Planungsvorgaben inhaltlicher und formaler Art können und sollten Interessenvertretungen vereinbaren, damit Arbeit nicht krank macht und Erwerbstätigkeit und Privatleben vereinbar ist? Was kann und sollte in Dienst- bzw. Betriebsvereinbarungen geregelt werden? Das sind die Themen des ersten Tages.

Am zweiten Tag werden Fallbeispiele am konkreten Dienstplan erörtert und effektive Verfahren für die Prüfung von Dienstplänen diskutiert. Schließlich soll erörtert werden, welche Handlungsmöglichkeiten Beschäftigtenvertretungen bei Dienstplanänderungen auch in Eilfällen haben und was sie diesbezüglich regeln können.

 

THEMENSCHWERPUNKTE
- Ankündigungsfristen für Dienstpläne
- Anforderungen an ein Dienstplanformular
- Umsetzung rechtlicher Vorgaben bei der Dienstplanerstellung
- Schaffung eigener Rahmenbedingungen für die Dienstplangestaltung
- Methoden zur Erstellung des Dienstplans
- Prüfung des Dienstplans durch Betriebsrat/Personalrat

Kosten:
380,00 € Teilnahmegebühr pro Person
100,00 € Tagungspauschale
Preishinweis:
Im Seminarpreis ist die Übernachtung nicht enthalten. Gern organisieren wir eine Unterkunft für Sie.
Kontakt:

Region Göttingen

Rote Str. 19

37073 Göttingen

Tel: 0551-47188

Fax: 0551-48170

goettingen(at)bw-verdi.de

Bildungsurlaub anerkannt in:

In anderen Bundesländern beantragen wir für Sie die Anerkennung nach den jeweils geltenden Bildungs-urlaubsgesetzen auf Anfrage.