Arbeitszeitgestaltung Winterdienst

für den ver.di Fachbereich 6 (Bund und Länder) und 7 (Gemeinden)

Orga-Nr.:
839217
Dauer:
1 Tag(e)
Termin:
21.11.2019
Ort:
Hannover

Programmbeschreibung:

Alle Jahre wieder müssen im Winter die Arbeitszeiten an die Witterungsbedingungen angepasst werden. Um Wege und Straßen von Eis und Schnee zu befreien, werden Beschäftigte nach unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen zu Räumdiensten herangezogen. Am häufigsten wird Winterdienst in Form von Rufbereitschaft geleistet. Während Gemeindearbeiter und Straßenmeister im Rahmen von Rufbereitschaften alarmiert werden, müssen Schulhausmeister meist selber entscheiden, ob witterungsbedingte Arbeitseinsätze erforderlich sind. 

Mit den unterschiedlichen Arten von Winterdienst sind eine Reihe von rechtlichen Fragen verbunden. Wie sind Unterbrechungen der Ruhezeit durch Winterdienst im Lichte des Arbeitszeitgesetzes zu bewerten? Gelten die Höchstgrenzen für Arbeitszeit und Mindestruhezeiten auch bei Winterdienst? Welche Antworten gibt der TVöD?

In dieser Tagesveranstaltung wird ein Überblickswissen vermittelt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, wenn Ruhezeiten mit Rufbereitschaft belegt werden, um im Bedarfsfall zum Winterdienst herangezogen zu werden. 

 

THEMENSCHWERPUNKTE

- Was ist Rufbereitschaft? (rechtliche Definition)

- Rufbereitschaft und werktägliche Höchstarbeitszeit/durchschnittliche wöchentliche Höchstarbeitszeit

- Rufbereitschaft und tägliche Ruhezeit/wöchentliche Ruhezeit (Sonntagsruhe/Ersatzruhetag)

- Rufbereitschaft und Ruhepause

- Zulässige Abweichungen von den Grundnormen des Arbeitszeitgesetzes bei Rufbereitschaft

- Vergütung bzw. Freizeitausgleich für Rufbereitschaft nach TVöD

- Mitbestimmung bei der Einrichtung einer Rufbereitschaft 

 

Kosten:
200,00 € Teilnahmegebühr pro Person
50,00 € Tagungspauschale
Kontakt:

Region Göttingen

Rote Str. 19

37073 Göttingen

Tel: 0551-47188

Fax: 0551-48170

goettingen(at)bw-verdi.de

Bildungsurlaub anerkannt in:

In anderen Bundesländern beantragen wir für Sie die Anerkennung nach den jeweils geltenden Bildungs-urlaubsgesetzen auf Anfrage.