Programmbeschreibung

Arbeits- und Gesundheitsschutz
Mitbestimmungsrechte bei Gewalt gegen Beschäftigte

Das Seminar richtet sich an Interessenvertreter*innen, die im Rahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz Mitbestimmung bei Gewalt gegen Beschäftigte aktiv gestalten möchten.
Gewalt am Arbeitsplatz hat viele Dimensionen und betrifft insbesondere Beschäftigte im öffentlichen Dienst und privatisierten Dienstleistungssektor. Als besonders betroffen gelten Betriebe, Behörden und Organisationen mit Publikumsverkehr oder Außendiensten, wie beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Sozial- und Jugendämter, Ordnungsämter, Finanzämter, Schulen, Krankenhäuser, Bahnen, Busse und die Bundesagentur für Arbeit. Die gesetzliche Unfallversicherung und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definieren Gewalt wie folgt „Jede Handlung, Begebenheit oder von angemessenem Benehmen abweichendes Verhalten, wodurch eine Person im Verlauf oder in direkter Folge ihrer Arbeit schwer beleidigt, bedroht, verletzt, verwundet wird.“ Darin sind sowohl Übergriffe Dritter mit körperlichen und psychischen Schädigungen als auch Übergriffe von Kollegen*innen enthalten.

Themenschwerpunkte      

  • Aufgaben, Rechte und Handlungsmöglichkeiten von Personalrat, Betriebsrat, SBV, Arbeitsschutzausschuss
  • Ansätze und Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Gewalt gegen Beschäftigte
  • Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG
  • Präventive Maßnahmen für sichere und gewaltfreie Arbeitsplatzgestaltung
  • Betriebliche Notfallplanung, 5-Punkte-Plan
  • Inhalte von Betriebs- und Dienstvereinbarungen

 

 

Freistellungsgrundlagen

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Region Braunschweig
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