Gesamtjugend- und -auszubildendenvertretung (NPersVG)

Ab 2016 regelt § 56a NPersVG die Bildung, Wahl und Aufgaben der sogenannten Gesamtjugend- und -auszubildendenvertretung (GJAV). Aus Vereinfachungsgründen wird sie oft "GJAV" genannt. Ist die Dienststelle eine kommunale Einrichtung heißt es "GJAV", auf Landesebene dann "HJAV" (§ 57 NPersVG).

Dieses jeweils zusätzliche Gremium muss gebildet werden, wenn in einer Dienststelle ein Gesamtpersonalrat (GPR) besteht und es in mehr als einer Dienststelle in der Regel mehr als 5 Jugendliche/Azubis gibt.

In die GJAV entsendet jede JAV ein Mitglied und ein Ersatzmitglied für die Dauer der Amtzeit. Gibt es nur eine JAV, so nimmt diese auch die Aufgaben der GJAV wahr. 

Diese GJAV nimmt dann regelmäßig an den Sitzungen des GPR teil und bestimmt dort für die Interessen aller Jugendlicher und Auszubildenden der Dienststelle mit. Ansonsten richten sich die Aufgaben der GJAV nach § 53 II Nr. 2,3 sowie § 54 NPersVG.

Achtung!

Bei der Gründung dieser Gremien gibt es leider erfahrungsgemäß einige Fehler, auch bei den Abgrenzungen der Aufgaben etc.

Sprecht bitte Eure ver.di-JugendsekretärInnen vor Ort an.