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Erfolgreiche und gute Personalversammlungen sind das Aushängeschild eines jeden Personalrates. Es ist DIE Gelegenheit, sich als Gremium zu zeigen, Absprachen zu treffen, Meinungsbilder einzuholen, Arbeitsaufträge einzuholen oder auch die geleistete Arbeit darzustellen. Personalräte sind die Interessenvertretungen der Beschäftigten, daher sollten die Interessen dieser auch ergründet werden.
Die §§ 48-52 Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) bzw. §§ 42-46 Niedersächsisches Personalvertretungsgesetz (NPersVG) regeln den rechtlichen Rahmen der Personalversammlung, von Kreativität und Dynamik steht dort natürlich nichts.

Wann kann eine Personalversammlung als erfolgreich angesehen werden? Darauf kann es keine einfache Antwort geben denn es hängt maßgeblich von den betrieblichen/dienstlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten ab.
Zunächst sollten die rechtlichen Vorschriften des BPersVG/NPersVG erfüllt werden (Anzahl der Personalversammlungen, Tätigkeitsbericht, wer ist zu laden, worüber wird auf der Versammlung gesprochen…). Außerdem ist eine sorgsame Überlegung von Zeit und Ort der Personalversammlung wichtig, ebenso die rechtzeitige Einladung der Beschäftigten und Gäste.  Weiterhin geht es um die Gestaltung des Raumes, die Atmosphäre, die Methodenwechsel und auch Wechsel in der Moderation und die unbedingte Einbeziehung der anwesenden Kolleginnen und Kollegen, das Zeitmanagement und vieles mehr.
Der Personalrat sollte mindestens eine gute Methode eingeplant haben, um die Beschäftigten einzubeziehen oder ins Gespräch zu bringen. Hierbei ist nicht gemeint, einmal zu fragen ob noch jemand Fragen hat.

Eine Personalversammlung lässt sich also nicht mal eben schnell nebenbei hinzaubern, es erfordert viel Einsatz und Planung. Von einer guten Personalversammlung sprechen die Menschen noch eine Zeit lang und andere ärgern sich, nicht dabei gewesen zu sein.

Ein guter Anfang kann z.B. eine neue Sitzordnung sein, welche mehr Kommunikation zulässt. Ebenso spielen Visualisierungen eine große Rolle. Wenn möglich bringt das gesprochene Wort zu Papier und hängt die Plakate im Raum auf. Wenn es nicht zwingend notwendig ist (z.B. aufgrund einer sehr hohen Anzahl an Beschäftigten) verzichtet auch gern auf Powerpoint-Vorträge.

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