Zusammenarbeit mit der SBV

Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung (SBV) sind gemeinsam für die Belange von behinderten Menschen verantwortlich.
Nach § 99 Abs. l SGB IX müssen beide Gremien eng zusammenarbeiten, um die "Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben in dem Betrieb" zu ermöglichen. Deshalb ist das gemeinsame Handeln von Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung von besonderer Bedeutung und der Schlüssel einer erfolgreichen Interessenvertretung für diese Beschäftigtengruppe. Die Aufgabe beider Vertretungen ist es deshalb, miteinander Gegenstrategien zu entwickeln und durchzusetzen.
Neben der gesetzlichen Verpflichtung hat die Zusammenarbeit für den Betriebsrat auch Vorteile. Er hat im Idealfall mit der Schwerbehindertenvertretung kompetente Ansprechpartner an seiner Seite, die betroffenen Arbeitnehmern bei der Antragstellung etwa von Maßnahmen über das Integrationsamt behilflich sind.
Der Schwerbehindertenvertreter wiederum kann über Mitbestimmungs- bzw. Mitwirkungsrechte des Betriebsrats Ansprüche behinderter Menschen besser durchsetzen.

Ein Kernanliegen des Schwerbehindertenrechts ist die Eingliederung von behinderten Menschen in den Arbeitsmarkt.
Die SBV ist nach § 29 Abs. 2 BetrVG zu den BR-Sitzungen einzuladen.

Das kleine 1x1 der Betriebsratsarbeit

Leitfaden für die Betriebsratsarbeit